Infos A-Z

Infos von A-Z


Beerdigung


Wird dem Pfarrbüro ein Todesfall (meist vom Beerdigungsinstitut) gemeldet, wendet sich der/die für die Bestattung zuständige Seelsorger/in (Priester, Diakon, Pastoralreferent/in) an die Trauerfamilie, um die kirchliche Feier vorzubereiten. Diese/r Seelsorger/in ist dann auch für die weitere Trauerbegleitung zuständig.


Buße und Beichte

In der Gemeinde finden vor Weihnachten und Ostern Bußgottesdienste statt. Ansonsten besteht das ganze Jahr über die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes. Die Beichtzeiten entnehmen Sie bitte dem Gemeindeblatt oder den entsprechenden Internetseiten.


Erstkommunion


Das Wort Erstkommunion kommt vom lateinischen communio, was Gemeinschaft bedeutet. Bei der Kommunion dürfen wir Gemeinschaft erfahren mit allen Christen auf der Welt und ganz besonders mit Jesus Christus. Er schenkt sich uns. Er schenkt uns das, was wir am nötigsten zum Leben brauchen. Er schenkt uns sein Leben.
Jesus möchte ein Teil unseres Lebens sein, er möchte uns ganz nahe sein. Das feiern wir und daran denken wir, wenn wir miteinander Gottesdienst feiern und Brot teilen.
Denn Jesus hat als Zeichen der Freundschaft immer wieder mit Menschen gegessen. Er ist mit ihnen an einen Tisch gesessen und hat Brot, Wein und sein Leben mit ihnen geteilt.

Jesus ist uns bei der Kommunion, in Brot und Wein ganz nahe. Wir dürfen ihn mit allen Sinnen erfahren. Er schenkt sich uns. Das ist gar nicht so einfach zu verstehen. Deshalb wollen wir die Kinder auf diesen Moment gut vorbereiten.

Die Erstkommunionvorbereitung

Die Erstkommunionvorbereitung findet in unserer Seelsorgeeinheit jeweils in den Gemeinden vor Ort statt. 


Firmung


Die Firmung gehört zu den sieben Sakramenten und ist damit ein Zeichen der besonderen Nähe Gottes. Dem Firmbewerber wird die Kraft des Heiligen Geistes zugesagt. Das Sakrament der Firmung will den Einzelnen in seinen persönlichen Begabungen und in seinem Glauben stärken, so dass er als verantwortlicher Christ in Gemeinde, Kirche und Gesellschaft leben kann.

In unserer Seelsorgeeinheit beginnt die Firmvorbereitung für Jugendliche am Ende der 8. Klasse und endet mit der Firmspendung Ende November. Die Jugendlichen bekommen jeweils im Frühjahr eine schriftliche Einladung und müssen sich dann anmelden.
Begleitet werden die Jugendlichen von einem Firmteam, bestehend aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Personen. Die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung soll für die Jugendlichen ein Weg der persönlichen Entscheidung sein.

Für die Firmvorbereitung in der Seelsorgeeinheit ist Pastoralreferentin Claudia Gindorf zuständig. Hier erfahren Sie / erfahrt Ihr auch weitere Informationen zum Firmkonzept.

Wenn Sie sich als Erwachsener firmen lassen möchten, dann wenden Sie sich bitte an eine Person des Pastoralteams.


Hochzeit


Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, herzlichen Glückwunsch! Wenden Sie sich bitte rechtzeitig, je früher desto besser an das Pfarrbüro bzw. direkt an den Pfarrer mit der Bitte um einen Termin für die erste Besprechung.


Kircheneintritt

Herzlich willkommen!

Die Mitgliedschaft in der Kirche entsteht aus der Taufe. Die christlichen Kirchen erkennen die Taufe gegenseitig an, weshalb bei einem Wechsel zu einer anderen Konfession die Taufe kein zweites Mal gespendet wird (eine Ausnahme bilden manche freikirchlichen Erweckungsgemeinden).

Wenn Sie bereits getauft sind und nun zum ersten Mal oder wieder Mitglied der katholischen Kirche werden möchten, dann vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit dem Pfarrer, worin das weitere Vorgehen besprochen wird.


Krankenkommunion


Wer nicht mehr in den Gottesdienst kommen kann (Altersgründen, Krankheit), hat die Möglichkeit der Krankenkommunion. Dieser Dienst wird von ehrenamtlichen Kommunionhelfer/innen angeboten, aber auch von den hauptberuflichen Seelsorger/innen der Gemeinde. Bitte im Pfarrbüro melden.


Krankensalbung

Wenn Sie für sich oder für Angehörige dieses Sakrament wünschen, rufen Sie im Pfarrbüro an. Mehrere Male im Jahr bieten wir es auch in verschiedenen Gottesdiensten an, auf die wir gesondert hinweisen.


Mitgliedschaft

Mit der Taufe beginnt die Mitgliedschaft in der Kirche, mit dem Empfang des Sakraments der Firmung können verschiedene Ämter in der Kirche übernommen werden. Der Wechsel von einer Konfession in eine andere ist möglich. Eine zweite Taufe ist hierbei nicht nötig, da die Konfessionen gegenseitig die Taufe als gültiges Sakrament anerkennen. Beendet werden kann die Mitgliedschaft über den Kirchenaustritt.


Neuzugezogene

Über das staatliche Meldewesen werden uns neue Gemeindemitglieder regelmäßig gemeldet (manchmal verstreichen allerdings mehrere Wochen oder gar Monate).

Alle Neuzugezogenen werden mit einem Brief begrüßt und erhalten teilweise erste Informationen durch das Gemeindeblatt. Auf Wunsch werden Neuzugezogene auch gern zuhause besucht.


Paten

Die Taufe von Kindern zeigt uns, dass Gott sich uns zuerst zuwendet. Wir sind von Gott angenommen, ohne selber etwas leisten zu müssen.

Dadurch sind die getauften Christen auch herausgefordert, Antwort zu geben, im Glauben zu wachsen.

Dieses Wachsen begleiten und fördern die Eltern. Das versprechen sie bei der Taufe ihrer Kinder. Die Taufpaten helfen ihnen dabei. Daher muss ein Taufpate selber seinen christlichen Glauben leben. Mindestens einer der beiden Taufpaten muss auch der katholischen Kirche angehören, in die das neu getaufte Kind ja hineinfinden soll.

Der Kirche ist das Patenamt so wichtig, dass sie die Namen der Paten ins Taufbuch einträgt. Daher sollten sie die Paten bis zum Vorbereitungsabend auf die Taufe festgelegt haben.

Die Patenschaft ist ein lebenslanges Amt, das bei der Taufe und/oder Firmung übernommen wird. Es beinhaltet das Versprechen dem Patenkind gegenüber, es in seinem Leben zu begleiten, zur Seite zu stehen und den Eltern gegenüber, Verantwortung für das Kind zu übernehmen, wenn die Eltern es nicht können.

Bei der Spendung des Firmsakraments kann ein Pate dem Jugendlichen zur Seite stehen und seine Hand auf dessen Schulter legen, was ausdrücken soll: ich stehe dir zur Seite bei auf dem Weg, den du nun einschlagen wirst. Der Jugendliche sollte sich seinen Firmpaten oder seine Firmapatin selbst auswählen, Voraussetzung für das Patenamt ist die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche und die Firmung bzw. Konfirmation.

Bei der Taufe von Erwachsenen bedarf es keiner Paten mehr, da der Taufbewerber selbst in der Lage, für seinen Glauben Zeugnis abzulegen.


Sakramente

"Zeichen der Liebe Gottes": In sieben Zeichen feiert die kath. Kirche, dass Gott sich in Jesus Christus den Menschen immer wieder neu zuwendet: Taufe, Beichte, Erstkommunion, Ehe, Krankensalbung, Priesterweihe.


Seelsorge

Für persönliche Gespräche stehen Ihnen alle kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pastoralteams zur Verfügung.


Sozialberatung

Sie können sich auch mit sozialen Probleme an uns wenden. Weitere Unterstützung finden Sie in Nagold in der Diakonischen Bezirksstelle (Hohe Str. 8, 07452/841029).


Sterbebegleitung


Die kirchlichen Mitarbeiter/innen sind gern bereit, angesichts des Todes geistlichen Beistand zu leisten.

Damit niemand in der Stunde seines Todes allein gelassen ist und zur Entlastung der Angehörigen, hat sich die Hospizbewegung gegründet, die auch in Nagold eine Ortsgruppe hat:  www.hospizgruppe-nagold.de.


Taufe


Es gibt regelmäßig Taufgottesdienste in allen Kirchen. Über die Vorbereitung und die Termine informieren Sie die Pfarrbüros.